Der zweigeschossige traufständige Mansarddachbau erstreckt sich zu zwölf Achsen entlang der Unteren Sandstraße. Der Sockel sowie die toskanischen Pilaster, die die Fassade einfassen sind in Sandstein gefertigt, die Außenfronten sind verputzt. Die Mitte der Fassade wird durch einen Risalit akzentuiert, der die korbbogige Einfahrt enthält. Über dem Erdgeschoss wird der Risalit durch ein kräftiges Gesims mit geschweifter Verdachung abgeschlossen. Die beiden Fenster des Risalits sind eingezogen stichbogig, die Rahmungen aller Fenster der Straßenfront sind fasziert. Sämtliche Fenster weisen zweistufig geputzte Brüstungsfelder auf.
Die Krankenhausstiftung, der zwischen 1793 und 1796 ein Teil des Grundstücks gehörte, plante hier die Anlage eines Botanischen Gartens und den Bau eines Anatomiegebäudes für das direkt anschließende "Ehem. Allgemeine Krankenhaus" an der Unteren Sandstraße 32 (wird auch als Denkmal geführt und kann direkt angeklickt werden). Die fürstbischöfliche Regierung stand dieser Absicht jedoch entgegen und bewilligte für den Bau der Tabakfabrik umgehend die Abgabe von Dürrholz aus dem Scheßlitzer Forst sowie von Floßholz aus „gemeinnützigen“ Gründen. Auch zukünftige Verhandlungen, Grundstück und Gebäude an das Krankenhaus abzutreten scheiterten zunächst. Erst als die Stadt Bamberg das Anwesen 1862 erwarb, diente es, wenn auch nur vorübergehend, verschiedenen Zwecken des Krankenhauses.