Denkmal weiter BambergDenkmal weiter Bamberg
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Maximiliansplatz 8 – 96047 Bamberg – Inselstadt – Welterbe

Haus zum Grünen Schild, Goldenen Schild, Grünen Sittich

Wohn- und Geschäftshaus

Die umfangreiche Besitzerreihe des Hauses kann bis 1441 zurückverfolgt werden. 1700 befand es sich im Besitz des Baumeisters Johann Dientzenhofer. Der fürstbischöfliche Oberjägermeister Friedrich Karl von Schaumberg erwarb 1772 das barocke Palais. Im 19. und 20. Jahrhundert erfolgten zahlreiche Umbauten. Beispielsweise gehen die großen Fensteröffnungen auf Arbeiten im Jahr 1929 zurück. 1972 erwarb die Firma Honer & Co. KG das Gebäude zur Erweiterung ihres benachbarten Kaufhauses, Maximiliansplatz 10/12. Am 31. August 2012 schloss das traditionsreiche Kaufhaus.

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Das Haus trug im Lauf der Zeit verschiedene Hausnamen. 1455 wird es erstmals als "Haus zum grünen Schild" bezeichnet, 1732 dann als "Haus zum Sittich". Die Hausnamen dienten in der Zeit vor Einführung von festen Straßennamen und Hausnummern zur Orientierung. 

Diese Fassade verdankt es dem Landesamt für Denkmalpflege, dass sie den Platz noch immer ziert. Als das damalige Kaufhaus Honer 1972/73 Erweiterungspläne hatte, wurden sie genehmigt. Das damalige Stadtplanungsamt meldete aber Zweifel an, dass die Fassade bei einer Entkernung gehalten werden könne. Das Denkmalamt verhinderte diese Umgestaltung.